Projektname:                                  
Bundesministerium für Frauen,
Senioren und Jugend, Berlin
Fertigstellung:                       
2009
Bauherr:                                  
Bundesamt für Bauwesen
und Raumordnung
Auftraggeber:                                  
Bundesanstalt für
Immobilienaufgaben
Architekt:                                  
ASP Schweger Assoziierte
Gesamtplanung GmbH
Elektroplanung:                      
NEK Ingenieure, Berlin
Lichtplanung:                                   
Kardorff Ingenieure, Berlin
Lichtlösung:                                  
PURELIGHT

Architektur: Einladung zum Dialog
Im Umfeld des alten Regierungsviertels Wilhelmstraße, im Bereich Taubenstraße, Glinkastraße und Jägerstraße, entstand 2009 ein modernes Verwaltungsgebäude – die neue Heimat des Bundesfamilienministeriums. Der Entwurf der Architekten ASP Schweger Assoziierte verbindet die aus der Gründerzeit sowie aus der Weimarer Republik stammenden Bauten mit einem repräsentativen Neubau. Mit seinen kurzen Wegen bietet der gut strukturierte Gebäudekomplex optimale Voraussetzungen für die Zusammenarbeit der rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ministerium.

Der Neubau entlang der Glinkastraße, der alle Bauteile miteinander verzahnt, verfügt neben Büros und Konferenzräumen über einen begrünten Innenhof. Die großflächige Glasfassade unterstützt den Charakter des Ministeriums als Ort der Transparenz und lädt zum Dialog mit der Öffentlichkeit ein – dafür wurden eigens ein neues Besucherzentrum und ein öffentliches Café geschaffen.

PURELIGHT – Schattenfreies Licht für die Allgemeinbeleuchtung
Besonderes Augenmerk bei der Lichtplanung galt der Beleuchtung der Flure und Aufenthaltsräume. Durch die großzügige, raumhohe Fassadenverglasung, die das Gebäude mit Tageslicht versorgt, wirken die Flure leicht und lichtdurchflutet. Für die zusätzliche künstliche Allgemeinbeleuchtung wurde die Pendelleuchte PURELIGHT entwickelt. Unmittelbar hinter der Glasfront wurden kontinuierlich laufende Lichtbänder montiert. Sie zeichnen die Länge der Flure nach und übernehmen eine Art Wegweiser-Funktion. Ihr schattenfreies Licht taucht den Raum in ein gleichmäßiges Ambiente. Gleichzeitig wurden die fast schwebend wirkenden Lichtrohre als architektonisches Element in den Bau integriert. Hierdurch entsteht eine imposante Nachtansicht: Bei Dunkelheit zeichnet die Linienführung von PURELIGHT mit einer Gesamtlänge von 888 Metern die Fassadenstruktur eindrucksvoll nach.

PURELIGHT in ihrer schlanken Zylinderform wird mit einem Durchmesser von 90 mm angeboten und verfügt über eine Satiné-Abdeckung (auf Anfrage auch opal). Zum Einsatz kommen hierbei Low-Output-Leuchtstofflampen. Der Lampenwechsel ist werkzeuglos möglich. Das extrudierte Aluminiumgehäuse wird von zwei Endkappen aus Aluminium-Druckguss abgeschlossen. PURELIGHT ist als Pendel-, Anbau sowie als Wandleuchte verfügbar.